Strukturorientierte Unit-Tests zur Optimierung der Testabdeckung nach ISO 26262

Abstract

Embedded Software übernimmt im Automotive-Bereich immer mehr Aufgaben, die zunehmend auch als sicherheitskritisch einzustufen sind. Standards und Normen geben dabei Methoden vor, die den Entwicklungsprozess von Software maßgeblich beeinflussen. Auf der untersten Testebene, dem so genannten Unit Test, soll Software mit Testfällen geprüft werden, die in erster Linie anhand ihrer Spezifikation erstellt werden. Strukturorientierte Testverfahren sollen zum Einsatz kommen, um die Güte von derartigen Testfallkollektionen zu messen. Die vorliegende Arbeit entwickelt ein Konzept zur Integration strukturorientierter Prüftechniken in den bestehenden Softwareentwicklungsprozess von Volkswagen. Dabei wird die künftig zur Anwendung kommende Norm ISO 26262 berücksichtigt. Evaluiert wird, welche zusätzlichen Prozessschritte notwendig werden, um mit Hilfe verschiedener Überdeckungsmetriken die Qualität funktionsorientiert erstellter Testfälle zunächst zu ermitteln und dann zu dokumentieren beziehungsweise zu optimieren. Im weiteren Verlauf der Arbeit erfolgt eine prototypische Realisierung dieses Verfahrens sowie eine Erweiterung des Konzepts um eine Möglichkeit der automatisierbaren Testfallgenerierung mit Hilfe von Model Checking.

Publication
Institute for Programming and Reactive Systems, TU Braunschweig.
Date
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This was my diploma thesis to receive a Diplom in computer science at TU Braunschweig.